Aktuelles - Projektinformationen

Aktuelle Updates zum Projekt Yolanda (hier klicken)




Kairos-Projekt "Yolanda" - Update Nr.4 - Jan 2, 2014


...zurück von den Philippinen...zurück aus Tacloban, wo wir in all dem apokalyptisch Dunklen, im Erleben der Abgründe menschlicher Hartherzigkeit, in all der Ohnmacht auch vielen herzberührenden kleinen Lichtern an bewundernswertem Mut, Vertrauen und Mitgefühl erleben durften: DANKE den Menschen in Tacloban, DANKE den Journalisten von PECOJON, DANKE den Aerzten ohne Grenzen, DANKE den Clowns ohne Grenzen, Danke der chinesischen buddhistischen NGO Tzu Chi, DANKE all den anderen Helfern vor Ort und auch all denen, die unsere kleine Hilfsaktion materiell und mit ihrer Herzensenergie unterstützt haben! 

Bericht folgt in Kürze!





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KAIROS-Projekt "YOLANDA" - Update Nr.3 - Nov 22, 2013

Information von Ledrolen Manriquez,
PECOJON Chief of Operations:  Zur aktuellen Situationon 


Dear Friends,
 
My deepest apologies for not being able to keep in touch with you while being here on the ground. Our communication is very limited and transportation is a challenge. If you look at the map, we moved from Tacloban City to Catbalogan and further to Giuian in Eastern Samar. We were able to touch base with local journalists and initially provided them with immediate financial assistance.
 
The areas of Northen Leyte, Southern and Eastern Samar have been severely affected by the typhoon. Almost 100-percent of the area were damaged and devastated. Coconut trees were uprooted. Houses are destroyed totally and left into structures and devastation. The sad thing right now is that it is raining and with every rain and wind, people are recall the ordeal of that fateful day. 
 
In these areas, four radio stations, two television station and 1 local daily were totally damaged by the storm. Jazmin Bonifacio of Radyo Diwa shares her near death experience. She was onboard that day. The storm is expected to hit Tacloban at 8am, the night before, the calm had an eerie feeling. When the storm came, it did not come with rain but it came with a wall of dark and black water - about 15 feet high - hitting tacloban like a tsunami. They were inside the station when it happened and the station was flooded up to the ceiling. They had to stay at the ceiling until the water subsided about an hour later.
 
Haiyan left Tacloban into a city of debris. Trees, mud and dirt devoured the city. Arriving in the city four days later after the storm, my sight saw only debris over debris and I couldn't tell how the city would recover from the catastrophe. Relief could only relieve a few days. How to go on and move forward is the most daunting task.
 
We met with seven journalists in our rounds. We gave them initial financial support. Some we helped with a temporary work with the international press hoping that being a local guide/fixer could help them emotionally recover from the trauma of the typhoon. Some we are looking for temporary work with aid agencies. Although temporary, we hope that it could augment the urgency of at least doing something and not being stagnant.
 
We also told them that by December we will gather them for handling trauma sessions and they are looking forward on this. They said it is equally needed as work is.
 
Looking forward to the future, we hope that you can further help us connect with funding agencies in europe in a plan to set up a community media - radio, tv and print - for all journalists who lost their work because of the storm. We will call this project: RISE. Because most of the owners feel there is no way but shutdown now, we will fight this situation with a situation of hope and find a solution that will not only bring back life to the those affected but will rise them up to be models of disaster management.
 
As for me, we had to manage sleeping in the car we rented when we went to visit the affected media in Giuian and to eat biscuits and canned goods here in Tacloban. When we went to Catbalogan, we were able to feast on cooked food and being here on the ground that was a relief for me as well.
 
My deepest gratitude,
Len


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Buseck, den 18.11.13    Matthias Witzel + Sarah Monz
 
KAIROS-Projekt „Yolanda“ Update Nr.2
 
Bedarf an finanziellen Mitteln

 
Kontext:
Wie aus unserem ersten Spendenaufruf zu entnehmen ist, bin ich seit 2008 bereits viele Male auf den Philippinen gewesen, um traumatherapeutisch mit einigen Gruppen der PECOJON-Journalisten und auch mit deren Familien zu arbeiten. Zuletzt war ich diesbezüglich im April 2012 zusammen mit meiner Partnerin Sarah, die Ärztin ist, nach einer verheerenden Flutkatastrophe (ausgelöst durch den Taifun Sendong/Washi im Dezember 2011) auf der Bürgerkriegsinsel Mindanao.
 
Wir sind in ständigem Kontakt mit den Mitarbeitenden von PECOJON - vor allem mit der Koordinatorin des Journalistennetzwerkes Ledrolen Manriquez. So sind wir immer informiert über das komplexe Geschehen im Lande (politisch wie auch bzgl. der sich in letzter Zeit häufenden Naturkatastrophen).
In diesem Zusammenhang bat Ledrolen uns jetzt, ob wir zeitnah kommen könnten, um die betroffenen PECOJON-Journalisten, die zur Zeit Tag und Nacht im Katastrophengebiet nicht nur Bericht erstatten, sondern sich darüber hinaus mehrheitlich den Hilfskonvois angeschlossen haben und ehrenamtliche Nothilfe leisten, mit unseren Mitteln (trauma-medizinisch und traumatherapeutisch) zu unterstützen, d.h. unter anderem diese Menschen emotional und somatisch wieder einigermassen zu stabilisieren, ihnen zu helfen Stress und traumatische Erlebnisse zu verarbeiten, wieder schlafen zu können ohne Albträume und Flashbacks zu haben etc. Da spielt sicherlich eine wesentliche Rolle, dass sich über die Jahre ein gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut hat.  
 
 
Bedarf an Spendenmitteln:
Wir haben daher begonnen, im Verwandten- und Freundeskreis finanzielle Mittel zu sammeln, um einen solchen traumatherapeutischen  Einsatz vor Ort organisieren zu können. Mit diesen Mitteln sollen für die Betroffenen, die nach unseren Begriffen völlig mittellos sind, Transportkosten und kurzzeitige Unterkünfte am Ort der „Trauma-Ambulanz“ bestritten werden. Zudem wird Sarah Behandlungsutensilien wie Akupunkturnadeln, eine mobile Apotheke mit homöopathischen und schulmedizinischen Medikamente und z.B. medizinische Tapes für die psycho-somatischen Stabilisierung Traumatisierter mitnehmen. Diese Ausrüstung hat sich bereits 2012 bewährt. Wir rechnen jedoch diesmal aufgrund der grossen Zahl der Betroffenen und Helfer, mit einer weit grösseren Nachfrage unseres Angebots, sodass wir die notwendigen Ausgaben nicht mehr alleine bestreiten können.
 
Unsere eigenen Aufwendungen inklusive Flüge zahlen wir natürlich selbst. Damit gehen 100% der Spenden in die Unterstützung der Betroffenen vor Ort.
Wie hoch die Kosten letztendlich genau sein werden, wissen wir zur Zeit noch nicht. Wir würden auch gerne den betroffenen Familien der Jounalisten finanzielle Unterstützung zukommen lassen, da wir wissen, dass einige von ihnen während der Berichterstattung umgekommen sind und nun unversorgte Familien zurücklassen, deren gesamtes Hab und Gut zudem vernichtet ist. Darüber hinaus sind die rund um die Uhr helfenden PECOJON-Journalisten selbst finanziell in schwierigen Situationen. Durch ihre freiberuflich und erklärtermassen neutral und unbestechlich ausgeübte Tätigkeit sind die meisten von ihnen finanziell in einer chronisch prekären Situation, was z.B. dazu führt, dass sie sich im Falle von Erkrankungen medizinische Behandlungen, die in den Philippinen privat bezahlt werden müssen, oft nicht leisten können. Viele vor allem der älteren Journalisten leiden unter  chronischen Krankheiten, oft als Resultat ihres chronischen beruflichen Stresses.
 
Anfangs 2014 möchten wir den Verein KAIROS gründen, assoziiert mit unserer Praxis für körperliche und seelische Gesundheit. Damit wird dann organisatorisch und juristisch alles einfacher, vor allem wenn dann Unterstützungen von Organisationen und Gruppierungen eintreffen sollten. Im Moment läuft alles noch auf Vertrauensbasis der Menschen, die uns und unsere Arbeit persönlich kennen.


Bankverbindung:
Deutschland:  Matthias Witzel, Volksbank Mittelhessen, IBAN DE95 5139 0000 0024 2567 07, BIC VBMHDE5F,  Stichwort/Verwendungszweck „Yolanda“ oder Kontonummer: 0024256707  BLZ: 513 900 00
Schweiz: Matthias Witzel, MIGROS Bank, IBAN CH91 0840 1016 6054 4740 0, Stichwort/Verwendungszweck „Yolanda“


E-mail: praxis-kairos[SQM]t-online.de
 
Weitergehende Informationen unserer Praxis, unserer Projekte und Aktivitäten findet man unter: www.matthias-witzel.com




KAIROS-Projekt "Yolanda" (Information 1)




                                                                                              Buseck, 12.11.13
Liebe Freunde,
wir bitten Euch um Eure Unterstützung für unseren diesjährigen Hilfseinsatz auf den Philippinen.
Im Dezember geht es los....
Wir werden auf direkte Anfrage einer philippinischen Hilfsorganisation eine PTSD*-Präventions- und Therapieambulanz für Helfer und Überlebende des Taifuns Haiyan auf den Philippinen durchführen.

*posttraumatisches Stress-Syndrom

Im Rahmen der Hilfseinsätze nach dem schlimmsten Wirbelsturm in der Geschichte der Menschheit, der am 7.11.2013 auf den Philippinen eine humanitäre Katastrophe auslöste, wurde auch unsere Hilfe angefragt, und zwar von PECOJON, einer unabhängigen Organisation philippinischer Journalisten, mit denen wir bereits in der Vergangenheit mehrfach zusammengearbeitet haben. Matthias Witzel war bereits 7x auf den Philippinen, um dort in Ambulanzen, Workshops und Seminaren psychotherapeutische Hilfestellung bei der Bewältigung extremster Erlebnisse in dem von Bürgerkrieg und Naturkatastrophen stark betroffenen Inselstaat zu geben. 2011 und 2012, nachdem auf den Philippinen hunderte Menschen einer Springflut zum Opfer gefallen waren,  konnten wir ehrenamtlich mehrere Seminare zur Stress- und Traumaverarbeitung anbieten, welche durch medizinische Behandlungen und Patientenedukation ergänzt wurden und grossen Anklang fanden.
Während nun seit zwei Tagen die erschreckenden Bilder aus Tacloban um die Welt gehen und unsere philippinischen Freunde vor Ort rund um die Uhr, unterstützt von internationalen Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz, an vorderster Front mitkämpfen und helfen, den Betroffenen Infrastrukturen, Lebensmittel, medizinische Hilfsgüter und Informationen zugänglich zu machen – während sie selbst zum Teil verwundet oder obdachlos geworden sind und Todesopfer in den eigenen Familien und im Kollegenkreis zu beklagen haben - , stellt sich wiederum die Frage nach dem „danach“, also was mit diesen Helfern geschehen wird, wenn das Allerschlimmste vorüber ist, wie sie die Bilder der Zerstörung und des Elends, den Schock der eigenen Hilflosigkeit und des Verlusts verarbeiten können werden – und ob sie überhaupt in der Lage sind, so lange durchzuhalten.
In dieser Situation wollen und können wir unsere Freunde nicht allein lassen und werden daher Mitte Dezember auf eigene Kosten in das Krisengebiet aufbrechen, um dort bis zum Jahresende eine PTSD-Präventions- und Therapieambulanz für Helfer und Betroffene einzurichten, damit diese neben der dringend benötigten materiellen und akutmedizinischen Hilfe auch Betreuung und konkrete Behandlungen und Hilfestellungen dabei erhalten, das Erlebte zu verarbeiten und abzuschliessen. Geschieht eine solche Nachsorge nicht, können massive traumatische Erlebnisse dieser Grössenordnung  bei den Betroffenen oft zum Ursprung schwerster psychischer, psychosomatischer und auch körperlicher Erkrankungen und Beeinträchtigungen werden und sogar an folgende Generationen weitergegeben werden.

Bitte helft uns, zu helfen-  um all den Betroffenen, die wir erreichen, die Rückkehr in ein geregeltes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Da wir keine Verwaltungskosten haben, kommt jede Spende, egal wie klein, welche bis zum 10.12. 2013 auf einem der angegebenen Konten eintrifft, direkt unserer Arbeit mit den Betroffenen zugute. Wir werden über unsere Arbeit auf unserer Homepage berichten bzw. auf Wunsch über eine Mailinglist Euch immer auf dem Laufenden halten. Wenn Ihr Fragen zu diesem Projekt oder der KAIROS-Initiative habt, kontaktiert uns gerne direkt per Mail.
Wir danken Euch für Eure Unterstützung!

Sarah & Matthias

Bankverbindung:
Deutschland:  Matthias Witzel, Volksbank Mittelhessen, IBAN DE95 5139 0000 0024 2567 07, BIC VBMHDE5F,  Stichwort/Verwendungszweck „Yolanda“ oder Kontonummer: 0024256707  BLZ: 513 900 00
Schweiz: Matthias Witzel, MIGROS Bank, IBAN CH91 0840 1016 6054 4740 0, Stichwort/Verwendungszweck „Yolanda“
World wide web:
Homepage: www.matthias-witzel.com (unter „Aktuelles“)
E-mail: praxis-kairos[SQM]t-online.de



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Baar, den 27.3.12

Medieninformation

Therapeutenteam aus Baar betreute Überlebende der Flutkatastrophe auf den Philippinen

Am 16.12.2011 ereignete sich in auf der Insel Mindanao infolge des Tropensturms Sendong/Washi die schlimmste Flutkatastrophe der philippinischen Geschichte. Mehr als 1000 Menschen starben und Zehntausende wurden obdachlos, als aufgrund der heftigen Regenfälle mitten in der Nacht Flüsse über die Ufer traten und ganze Stadtviertel mit sich rissen. Ein Therapeutenteam des Zentrums für Komplementärmedizin Paramed in Baar kehrte vor wenigen Tagen aus den Philippinen zurück, wo es zwei Wochen lang für Betroffene der Flutkatastrophe ehrenamtlich medizinische und psychologische Hilfe zu leistete.

Matthias Witzel, Fachpsychologe für Psychotherapie, ehemals als Traumatherapeut im Entwicklungsdienst tätig, und Sarah Monz, Ärztin und Schmerztherapeutin, weilten vom 02.03.-19.03.2012 auf Einladung einer internationalen Hilfsorganisation auf Mindanao. Auf vier Workshops für die Überlebenden – Menschen aller Altersgruppen und sozialer Schichten – leisteten sie medizinische und psychotherapeutische Hilfe mit ganzheitlich-komplementärmedizinischem Hintergrund. Ziel dabei war, die Betroffenen dabei zu unterstützen, aus ihrem Schockzustand herauszufinden, Vertrauen in sich selbst und Überlebensstrategien zu entwickeln und nach den erlittenen existentiellen Verlusten ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

In mehreren von der Flutkatastrophe heimgesuchten Städten erhielten die Flutopfer, die teilweise drei Monate nach der Katastrophe noch immer obdachlos sind bzw. in Zeltdörfern internationaler Hilfsorganisationen versorgt werden, integriert in einen psychotherapeutischen Behandlungsansatz komplementärmedizinische Therapien wie Akupunktur und Pflanzenmedizin aus heimischen Schweizer Kräutern zur Behandlung des posttraumatischen Stresssyndroms, was sich als ausserordentlich effektiv erwies und mit grosser Begeisterung und Dankbarkeit von Jung und Alt angenommen wurde.

Kontakt:

Matthias Witzel, Paramed Ambulatorium für Komplementärmedizin, Haldenstrasse 1, 6342 Baar; Tel. 041 -7682060; m.witzel[SQM]paramed.ch; www.matthias-witzel.com

Sarah Monz, Paramed Ambulatorium für Komplementärmedizin, Haldenstrasse 1, 6342 Baar; Tel. 041-7682060; s.monz[SQM]paramed.ch  




Ab September 2011 biete ich im Komplementärmedizinischen Ambulatorium  PARAMED in Baar bei Zug 
Psychotherapie, Traumatherapie, Psychoonkologische Begleitungen, Paartherapie.  sowie Coaching /Supervision an.

Ebenfalls stehe ich dann für
Psychoonkologische Betreuungen /Spirituelle Sterbebegleitungen in der Deutschschweiz zur Verfügung.


Kontaktaufnahme bitte unter:

Tel.:  079-5471256    oder: 
matthiaswitzel[SQM]yahoo.de

oder unter:

http://www.paramed.ch/Naturheilverfahren/Ambulatorium.html





 


22. März '11 in Sant Agata:
Im Garten wird der ca. 200 Jahre alte Olivenbaum, der zuvor per Helicopter aus Cannobio-Trafiume eingeflogen worden war, eingepflanzt...die Strässchen in Sant Agata und speziell die Via Garibaldi sind viel zu eng für den Antransport eines so breiten Wurzelwerkes...



Bitte auch anschauen unter
: data/Olivenbaum_im_Garten.pdf


25.März '11 in Brunnen:



...so wie im letzten Jahr: Benefizkonzert zugunsten eines Waisenhauses bei Phnom Penh/Kambodscha
(siehe auch unter: Waisenhaus in Phnom Penh)





April '11 Psychotherapeutische Trainings
auf den Philippinen und in Indonesien: